Valérie Nowak ist Doktorandin im Bereich Ethik der KI am Lehrstuhl für Ethik der KI und Neurowissenschaften am Institut für Geschichte und Ethik der Medizin der TU München. Ihr Forschungsschwerpunkt umfasst Science and Technology Studies (STS), Datenethik, sowie evidenzbasierte Politikberatung.
Forschung zu algorithmischer Fairness und mentaler Privatsphäre
Sie erforscht, wie algorithmische Systeme an der Schnittstelle von Plattformökonomie, Gesellschaft, und Gesundheit verantwortlich gestaltet werden können. Im Promotionsprojekt HARMONY (TU München IGSSE) analysiert sie mentale Privatsphäre, algorithmische Fairness und digitale Vulnerabilität anhand algorithmischer Empfehlungssysteme wie TikToks For-You-Page – mit Fokus auf Gesundheitsinformationen und Datenschutz.
Ausbildung und Masterarbeit
Sie hat einen Masterabschluss im Elitenetzwerk Bayern-Programm RESET (Responsibility in Science, Engineering and Technology) an der TU München. In ihrer Masterarbeit untersuchte sie Responsible Data Governance im privaten Sektor für Neurotechnologien in Kooperation mit der OECD. Im Bachelor studierte sie Journalistik mit Fokus auf Politikwissenschaften und internationaler Kommunikation/Spanisch.
Berufserfahrung in Politikberatung und Journalismus
- OECD-Internship beim Directorate for Science, Technology and Innovation: Unterstützung, die OECD-Empfehlung verantwortungsvolle Innovation Neurotechnologie umzusetzen.
- Werkstudentin im High-Tech Forum Berlin (Beratungsgremium der Bundesregierung zur Hightech-Strategie 2025).
- Journalistin (ARD/BR-Volontariat): Wissenschafts- und Politikjournalismus, Stationen umfassen u.a. Hauptstadtstudio Berlin, Weltspiegel, Team für Digitale Entwicklung & Social Media. Sie arbeitet im Innovationsbetrieb der Nachrichtenredaktion des BRs.
Internationale Expertise
Internationale Forschungs- und Policyerfahrungen führten sie unter anderem an das Centre for Science and Policy (CSaP) der University of Cambridge sowie im Rahmen eines Auslandsstudiums nach Buenos Aires. Sie wurde durch Stipendien des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) gefördert.
